Wein und mehr
Cascina Grassi Wein
Unser Tafelwein, benannt nach dem Ort, wo er wächst …
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Cascina Grassi La Terra
Der an die Cascina angrenzende Weinberg (7500 qm) …
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Cascina Grassi Tee
Die für unsere Gäste zusammengestellte Teemischung …
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Cascina Rezepte “selvatico”
100 g Walnüsse, 2 Handvoll wilden Rucola …
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Wein
Das Piemont, als DIE Weinregion Italiens, produziert mittlerweile mehrere Millionen Hektoliter Qualitätswein und bietet Touristen und Weinliebhabern in unzähligen Städten und Dörfern regionale Enotheken und Degustationsmöglichkeiten bei Winzern. Die bekannteste Enoteca ist die Enoteca Regionale del Barolo im dort ansässigen Schloß.
Etwa 75 % aller Weine stammen aus einem DOC oder DOCG-Anbaugebiet. Die verwendeten Rebsorten sind größtenteils piemontesischen Ursprungs, erst in den letzten Jahrzehnten hat man einige wenige Importreben – allen voran den Chardonnay – erfolgreich angesiedelt. Ihren großen Erfolg verdanken die Weine in erster Linie der einheimischen Rebsorte Nebbiolo, deren Name vom herbstlichen Nebel (ital. nebbia) in den Weinbergen abgeleitet wurde. Es ist die Nebbiolo-Traube aus der der berühmte Barolo und auch der Barbaresco gekeltert wird.
Die wichtigsten piemontesischen Weine sind unter anderen der Asti Spumante – aus den Moscatotrauben di Canelli , der Barbaresco DOCG – Neben dem Barolo einer der beiden großen schweren Nebbiolo-Weine. Der Barbera d´Asti DOC – Der edelste und hochwertigste der Barberas, der Barbera del Monferrato DOC – Das größte Doc-Anbaugebiet im Piemont, östlich von Asti Richtung Alessandria, natürlich der Barolo DOCG – Der König der Weine und der Wein der Könige
aus Nebbiolo-Reben, der Brachetto d´Acqui DOCG – Ein Schaumwein aus den gleichnamigen Trauben, angebaut in der Gegend um Acqui Terme herum, der vielgetrunkene Dolcetto – es gibt sechs DOC-Gebiete im südl. Piemont: Acqui, Alba, Asti, Langhe, Fiano, Dogliano und Ovada, der Cortese di Gavi DOCG – Um Gavi im Südosten des Piemont werden die weißen Cortese-Trauben angebaut-er gilt als eine der besten piemontesischen Weißweine, der Loazzolo DOC – ein süßer Dessertwein aus dem gleichnamigen winzigen Ort südlich von Canelli (aus luftgetrockneten Moskatotrauben) und last but not least der Moscato d ´Asti DOGC – aus der weißen Rebsorte Moscato Bianco oder Moscato di Canelli.
Cascina Grassi – Wein
Der Dolcetto ist einer der meist getrunkenen piemontesischen Weine, angebaut ausschließlich in den südlichen Hügellagen dieser Region. Er bevorzugt kalkhaltige Gebiete und hat seine Wurzeln in den Hügeln der Langhe und des Monferrats, zwischen den Gebirgen des Apennins und der Alpen gefunden- unter dem Einfluss der Meereswinde der ligurischen Küste.
Unser Tafelwein, benannt nach dem Ort, wo er wächst Cascina Grassi (grassi, ital.=fett, üppig) ist das Ergebnis reifer, langjährig gewachsener Dolcetto-Senior-Reben, südlich ausgerichteter Hügellage, oberhalb des Agriturismo. Aufgrund ihres Alters bedarf die Rebe besonderer Pflege. Und sehr genaue Auslese der gewachsenen Trauben (ein Teil der Trauben wird zu Gelee verarbeitet). Gekeltert wird die Traube auf der anderen Seite von Bubbio nach traditionellen Methoden, der Wein schließlich gelagert und stabilisiert in modernen Edelstahltanks und im Frühjahr ebenfalls hier in Bubbio in Flaschen abgefüllt.
Es ist ein leichter, trockener Wein, der zu vielen Gerichten passt und aufgrund seines angenehmen Tanningehalts und seiner Frische im Winter wie im Sommer sehr gerne getrunken wird. Mit seinen 13% Alkohol und seinem leicht fruchtigen Aroma ist er besonders bekömmlich und harmonisch im Nachgeschmack. Die optimale Trinktemperatur beträgt 18 Grad und am besten entfaltet sich sein Aroma, etwa 1 bis 2 Stunden nach Öffnung der Flasche. Er wird jung getrunken, kann aber durchaus dank seiner qualitativen Struktur und seiner sensiblen Herstellung auch noch nach einigen Jahren zweifelsohne genossen werden.
Die Farbe hat ein tiefes Rosenrot, das Bouquet ist herb blumig mit einer sanften Note roter Früchte und geschmacklich entfaltet sich dieser klassische Dolcetto zu einem runden, frischen und weinigen Genuss.
Cascina Grassi – La Terra
Der an die Cascina angrenzende Weinberg (7500 qm) umfasst neben den Dolcetto-Reben und einem kleinen Teil Barbera-Reben noch einem großen Anteil Moscato-Rebstöcke, die nach der Ernte im September an die Großkellerei Gancia in Canelli gehen und dort zu dem berühmten süßlichen Dessertwein Moscato d´Asti verarbeitet werden.
Unterhalb der Cascina, am Fuße des Weinbergs, befindet sich unser Fruchtfeld (4000 qm) mit insgesamt circa 150 jungen Obstbäumen, darunter Apfel und Birne, Pfirsich und Aprikose, Kirsche, Pflaume und Feige. Auf unserem übrigen Grundstück verteilt wachsen außerdem vereinzelt Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln, sowie Oliven, Brombeeren, Celsis, Khakis und Kiwis.
Auf und um unser Grundstück herum wachsen im übrigen jede Menge spontane (selvatico) und nicht spontane Kräuter, die nicht nur in die Küche gehören sondern auch im Heil- und Entspannungsbereich ihre Berechtigung finden. Man unterscheidet hier zwischen Tee-Kräuter, Heil-Kräuter, Wildgemüse und Würzkräuter.
Besonders vertreten ist hier unter anderen die Minze, der Salbei, die Malve, die Hagebutte, der Rucola, der Löwenzahn, die Melisse, die Brennnessel, der Knoblauch, der Spitz- und Breitwegerich, die Melde (farinello), Thymian, Origano, Rosmarin.
Neben den Möglichkeiten mit diesen natürlichen Zutaten die Küche zu bereichern beim zubereiten von Suppen, Likören, Marmeladen, Aufläufen oder Wiesensalaten, bei der Herstellung von zum Beispiel Löwenzahnkapern, farbigen hausgemachten Nudeln, Kräuteressig, Wildkräuterpesto, Kräuterbrot oder Gemüsekräuterkuchen bietet sich natürlich die naheliegendste Verwendung der spontan wachsenden Kräuter für Aufgüsse und Tees an.
Wenn sie hierzu während ihres Aufenthaltes bei uns Anregungen oder Tipps haben möchten, können Sie uns gerne ansprechen. Eine hausgemachte Teemischung bieten wir auf Nachfrage gerne unseren Gästen zur Einstimmung auf die Urlaubstage in der Cascina Grassi an.
Cascina Grassi – Tee
Die für unsere Gäste zusammengestellte Teemischung ist genau das Richtige für eine sanfte Urlaubseinstimmung. Ein neuer Urlaubsort ist eine neue Situation und man gewöhnt sich an seine neue Umgebung und kann endlich relaxen oder loslassen -dabei kann diese Teemischung behilflich sein.
Nachfolgend finden sie alle getrockneten Inhaltsstoffe mit ihren jeweiligen Wirkungen-wobei es auf die Gesamtwirkung ankommt, hier in erster Linie: R E L A X E N. Alle Kräuter bzw. Inhaltsstoffe sind garantiert unbehandelt und im Umfeld der Regione Grassi gesammelt, getrocknet und zur Teemischung verarbeitet worden.
Eisenkraut – steht für einen guten Schlaf
Malve – allgemein entzündungshemmend
Wegwarte – blutreinigend, gegen rheumatische Beschwerden
Origano – milder Krampflöser
Himbeerblätter – blutreinigend und gegen Erkältung
Petersilie – verdauungsfördernd
Minze – allg.Wohlbefinden
Zitronenmelisse – blähungshemmend und beruhigend
Salbei – gut für die Atemwege
Kamille – entzündungshemmend
Hagebutte – hoher Vitamin-C-Gehalt, gibt Widerstandskraft gegen Erkältungen
Anis – gegen Husten
Grüner Tee – Entspannungstee
Rosenblätter – Herzstärkung
Rosmarin – klärend
Cascina Grassi – Rezepte “selvatico”
KRÄUTERPESTO
100 g Walnüsse, 2 Handvoll wilden Rucola, Brennessel, Malve, Minze, 100 g geriebenen Parmesan, 1/8 l Olivenöl, Salz
Walnüsse klein stoßen, dann alle Zutaten mit dem Zauberstab zerkleinern und vermengen, mit Salz abschmecken, in ein Glas füllen und mit Olivenöl schließen.
Köstlich zu Pasta oder auch mit frischen Brot oder zu Fleisch (bollito misto).
RISOTTO MIT BRENNESSELSAMEN
Im Herbst werden die obersten Blätter und Triebspitzen der Brennessel und, oder die grünen Samen. – In Olivenöl geröstet und der rohe Risottoreis hinzugegeben, mit Salz und Wasser aufgefüllt und der Reis nach und nach gar gekocht bis kein Wasser mehr im Topf ist. Am Ende mit Parmesan abgeschmeckt.
Brennesseln enthalten reichlich Spurenelemente, Eisen, Vitamin A und wichtige Enzyme.
Die ganze Pflanze, getrocknet, wird auch als Tee verwendet, was hervorragende blutreinigende Wirkung erzielt.
FRITATA FARINELLO
Die junge Melde (Farinello) kann verwendet werden wie Spinat; leicht über Wasserdampf oder kurz in heißem Wasser gegart und mit Ei, etwas Salz und halben Zehe Knoblauch zerkleinert und vermengt, eine Prise Mehl und ein Schuß Milch. Dann in heißem Fett zu kleinen (2,5 cm Durchmesser) „Küchlein“ (fritata) ausgebacken. – eine schöne anti pasto.
Melden enthalten Proteine, Vitamin A, B1, B2, C und Mineralstoffe-verdauungsfördernd und gesund. Natürlich kann man beim Zubereiten dieser leckeren Fritata auch andere spontan wachsende Kräuter hinzufügen; hier eignet sich besonders der Feldthymian, der Salbei oder auch Malveblätter.
HAGEBUTTEN-FLEISCHSAUCE
Besonders lecker ist die Hagebutte als Fleischsauce verarbeitet.
Die Hagebuttenschalen mit Weißwein und Zucker, Salz und Pfeffer weich kochen und mit etwas vegetarischer Sahne ablöschen. Schmeckt besonders gut zu Wild.
Das Mark der Hagebutte enthält ungefähr 20 x mehr Vitamin C als Zitronen, es ist außerdem hitzebeständiger. Enthalten sind außerdem noch Vitamin A, Mineralsalze, Fruchtsäuren und Fruchtzucker. Die Kerne enthalten viel Vitamin E. Beim Teeaufguß empfiehlt es sich die Hagebutten vorher in kaltem Wasser einzulegen und dann aufzukochen.


